Das metabolische Syndrom

by Gesundheit on April 4, 2014

Immer mehr Menschen in der westlichen Welt leiden am metabolischen Syndrom – oft wird dieses auch als tödliches Quartett bezeichnet:

  • Fettleibigkeit
  • Bluthochdruck
  • zu hohe Blutfettwerte
  • und Altersdiabetes

Diese Kombination zählt zu den Hauptursachen von lebensgefährlichen Herz- und Kreislauferkrankungen. In unserer Wohlstandsgesellschaft ist das metabolische Syndrom längst zu einer der größten Gesundheitsgefahren geworden.

Ursachen und Folgen des metabolischen Syndroms – ein Bündel an Risikofaktoren

Üppige und energiereiche Ernährung und fehlende körperliche Bewegung gelten als die beiden wichtigsten Ursachen für die Ausbreitung des metabolischen Syndroms in Deutschland. Während das eigene Übergewicht und ein zu großer Bauchumfang für jeden Einzelnen noch einfach zu erkennen sind, sind die anderen Risikofaktoren weit schwerer festzustellen. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge gilt ein Bauchumfang von mehr als 102 Zentimetern bei Männern bzw. mehr als 88 Zentimetern bei Frauen als gefährlich. Der Blutdruck sollte 130/85 mmHg nicht überschreiten, die HDL-Cholesterinwerte sollten bei unter 40 mg/dl für Männer bzw. 50 mg/dl für Frauen liegen. Für den Blutzucker liegt der Grenzwert im nüchternen Zustand bei etwa 100 mg/dl. Diese Werte kann aber in aller Regel nur ein Arzt feststellen.

Häufig treten nicht alle Symptome des metabolischen Syndroms gemeinsam auf oder einzelne Symptome werden nicht richtig diagnostiziert, sodass das Problem nicht als Ganzes behandelt wird. Dabei können sich die Symptome gegenseitig verstärken. Durch vermehrtes Bauchfettgewebe beispielsweise nimmt die Wirkung des Insulins ab und der Blutzuckerspiegel steigt – und mit ihm die Gefahr von Insulinresistenz und Diabetes. Zu hohe Cholesterinwerte wiederum begünstigen Bluthochdruck, der häufig über Jahre unentdeckt bleibt, weil hohe Blutdruckwerte allein kaum Beschwerden auslösen. Hinzu kommt, dass neben Herz- und Kreislauferkrankungen inzwischen auch andere Erkrankungen in einen Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom gebracht werden. So weisen jüngste Studien etwa auf ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs bei Patienten mit metabolischem Syndrom hin. Umso wichtiger ist es deshalb, nicht nur einzelne Symptome anzugehen, sondern das Syndrom als Ganzes zu behandeln.

Nur eine Veränderung der Lebensweise ist eine sinnvolle Vorbeugung

Im Zentrum jeder erfolgreichen Behandlung des metabolischen Syndroms muss eine Umstellung des Lebensstils stehen. Medikamente können zwar die negativen Folgewirkungen des metabolischen Syndroms hemmen, aber sie schaffen das Problem nicht aus der Welt. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung, ein gesundes Gewicht und eine ausgewogene Ernährung sind entscheidend, um den Stoffwechsel wieder in Balance zu bringen. Neben Obst und Gemüse – und weniger Fett und Fleisch – in der Ernährung können auch natürliche Nahrungsergänzungsmittel, wie sie bei dr-peterhartig.de erhältlich sind, eine willkommene Unterstützung für eine gesunde Ernährung sein. Und das mit guten Erfolgsaussichten: Denn schon durch eine geringe Gewichtsabnahme lässt sich das Diabetesrisiko deutlich reduzieren. Ärztliche Betreuung und die regelmäßige Kontrolle von Blutdruckwerten, Blutzucker und Cholesterinspiegel sind unerlässlich.

Ein gesunder Lebensstil mit Bewegung und ausgewogener Ernährung beugt so nicht nur den Gefahren des metabolischen Syndroms vor, sondern ermöglicht auch mit vergleichsweise geringem Aufwand ein ausgeglichenes und zufriedenes Leben. Nichtsdestoweniger ist eine ärztliche Behandlung der einzelnen Erkrankungen im Rahmen des Syndroms unvermeidlich, wenn sie bereits vorliegen. Auch und gerade dann jedoch ist eine erfolgreiche Änderung der eigenen Lebensgewohnheiten der geeignete Weg, um Gesundheitsrisiken zu minimieren.

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Abnehmen mit richtiger Ernährung und Sport

by Gesundheit on Februar 19, 2014

“Nudeln, Kartoffeln und Co. machen dick!” So hieß es noch bis vor ein paar Jahren. Mittlerweile weiß man aber, dass es auf die Menge und vor allem die Mischung ankommt. Darüber können sich alle freuen, die mithilfe von Sport abnehmen möchten.

Kohlenhydrate zum Abnehmen
Kohlenhydrate bestehen aus Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasser und binden organische Verbindungen wie Zellulose, Zucker oder Stärke. Sie werden in einfache und komplexe Kohlenhydrate unterteilt, wobei die einfachen sofort ins Blut gehen, und die komplexen den Blutzuckerspiegel erst langsam hochfahren lassen. Üblicherweise wird bei Heißhunger gleich nach etwas Süßem, sprich Zucker und somit einfachen Kohlenhydraten gegriffen, die schnell in die Blutbahn geraten. Allerdings halten diese Kohlenhydrate den Hunger nicht lange auf und es muss schnell wieder für Nachschub gesorgt werden. Getreide, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Obst und Gemüse, sprich komplexe Kohlenhydrate, machen hingegen viel länger satt, da der Blutzuckerspiegel nicht nur langsam ansteigt sondern auch genauso langsam wieder abfällt. Die Kohlenhydrat-Diät hält zudem die Verdauung auf Trab und das Darmvolumen erhöht sich durch die ballaststoffreichen Lebensmittel. Selbst auf den Cholesterinspiegel wirkt sich diese Diät positiv aus und beugt so Kreislauf- und Herzerkrankungen vor.

Die Menge macht den Unterschied
Was den entscheidenden Unterschied bei der Kohlenhydrate-Diät ausmacht, sind nicht die komplexen Kohlenhydrate selbst, sondern die Mengen, die davon aufgenommen werden und die Fette, mit denen Sie zubereitet und verkocht werden. Bei der Kohlenhydrate-Diät muss ganz entschieden der Fettgehalt reduziert werden. Eier, Kartoffeln und in Ausnahmefällen auch Speck gehören also weiterhin auf den Speiseplan, jedoch ohne zusätzliche Fette wie Butter oder Speckschwarte. Auf Fleisch sollte bei dieser Diät jedoch möglichst verzichtet werden. Stattdessen gehören Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Reis und Gemüse auf die Einkaufsliste. Nach der Diät lohnt es sich auch weiterhin ein Auge auf die Fettzufuhr zu werfen. Dabei sollten möglichst nur kaltgepresste Öle benutzt werden. Für eine ausreichende Versorgung an Mineralien, Eiweiß und Vitaminen sorgen Produkte wie Tofu, Käse, Milch und Eier. Weitere interessante Nahrungsmittel zur Unterstützung der Diät sind auf http://www.sportnahrung-engel.de/index.php/cat/c7_Diaet.html zu finden.

Viel trinken macht satt und fördert de Verdauung
Auch Ballaststoffe fallen unter die Kategorie Kohlenhydrate und unterteilen sich in unverdauliche und lösliche Stoffe. Kohlenhydrat- und ballaststoffreiche Nahrung muss vor dem Herunterschlucken sorgfältig zerkaut werden. Kauen fördert die Verdauung und somit auch die Gewichtsabnahme. Dazu empfiehlt es sich, viel zu trinken: Das fördert das Sättigungsgefühl und hilft den aufgenommenen Ballaststoffen auch dabei aufzuquellen. Bei zu niedriger Flüssigkeitsaufnahme entziehen die Ballaststoffe dem Körper die nötige Flüssigkeit und verstopfen so den Darm. Besonders empfehlenswerte Getränke sind Kräutertees, Wasser oder Fruchtsaftschorlen.

Der Glykämische Index
Der Glyx zeigt an, wie schnell die Kohlenhydrate vom Körper in Einfach-Zucker umgewandelt werden. Eine Kohlenhydrate-Diät sollte also nicht über einen zu langen Zeitraum durchgeführt werden, da diese auf lange Sicht den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen kann. Durch den ständigen Auf- und Abbau von Zucker im Blut wird von der Bauchspeicheldrüse ununterbrochen Insulin ausgeschüttet und das ist auf lange Sicht ungesund.

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Winterblues – So entkommen Sie dem Stimmungstief

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